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Geschichte des Weiler


Wo die Zeit die Tradition erzählt


Zwischen den Prosecco-Hügeln von Conegliano Valdobbiadene, im Herzen von Ogliano, bewahrt unser Weiler Jahrhunderte von Geschichte, Glauben und bäuerlichem Leben.
Jeder Stein, jeder Weg und jeder Weinberg erzählt von der tiefen Verbundenheit mit diesem UNESCO-Welterbegebiet, das heute in der Gastfreundschaft und den Werten des Agriturismo Casa del Massaro weiterlebt.

Die Ursprünge unseres Weilers reichen weit zurück – geprägt von Feldarbeit, Frömmigkeit und Gemeinschaftssinn.
Durch die Forschungen einer Gruppe von Geschichtsfreunden aus Ogliano, an denen wir selbst mitgewirkt haben, entdeckten wir, dass wir in einem ländlichen Siedlungskern von alter Tradition leben, der die Struktur mittelalterlicher Agrarsiedlungen bewahrt, wie sie für diese Hügel typisch ist.

Der Weiler entwickelte sich rund um die kleine Kapelle des Erzengels Michael, ein privates, aber seit jeher öffentlich zugängliches Oratorium, das heute einer sorgfältigen restaurativen Erhaltung unterzogen wurde.
Aus Dokumenten des Diözesanarchivs von Vittorio Veneto, insbesondere aus dem Inventar der Besitztümer von Bischof Ramponi (1320–1348), geht hervor, dass das Oratorium bereits im 14. Jahrhundert existierte – ein Zeugnis seiner langen religiösen Geschichte.

In den folgenden Jahrhunderten belegen die Berichte der Pastoralbesuche die Kontinuität des Kultes und die Fürsorge für das Gotteshaus, das zwischen 1471 und dem 17. Jahrhundert mehrfach wegen seiner geistlichen und gesellschaftlichen Bedeutung erwähnt wird.

Jahrhundertelang war die Kapelle des Erzengels Michael ein Treffpunkt für die Bauern der Umgebung. Hier feierten sie die sogenannten „Rogationen“, alte Messen des Bittens und Dankens für gute Ernten.

Am 8. Mai, dem Tag der Erscheinung des Erzengels, bat man um Fruchtbarkeit, am 29 September, dem Fest der Weihe, dankte man für die Früchte der Erde.


Neben der Kapelle entstand später eine Wohnstruktur, die zur Residenz des Massaro“ wurde – des Verwalters, der das landwirtschaftliche Gut im Auftrag des Eigentümers führte.
Mit der Zeit wurde der Komplex erweitert und diente auch als Sommer- oder Jagdresidenz des Adels.

In den napoleonischen Katasterkarten des frühen 19. Jahrhunderts erscheinen zwei große, L-förmig angelegte Bauernhäuser mit der Bezeichnung „Casa a San Michele“, verbunden durch eine zentrale Straße und in der Nähe der Kapelle gelegen.

Aus diesem historischen Erbe und dem Zusammenspiel von Glaube, Arbeit und bäuerlichem Leben entstand die Identität unseres Ortes: Borgo Antico und Casa del Massaro, wo Vergangenheit und Gegenwart in der Tradition vereint sind.